Resilienz-Training für geräuschempfindliche Hunde:
ein Onlinekurs für geräuschempfindliche Hunde –
mit Videos, Übungen und PDFs
für Gewitter, Fußball, Feuerwerk und laute Alltagsmomente.
Damit du wieder Orientierung hast -
und dein Hund schneller zurück in die Ruhe findet.
Für wen ist der Kurs?
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Für Hundehalterinnen und Hundehalter, deren Hund bei Knallen, Schüssen, Böllern, Gewitter oder Alltagsgeräuschen ängstlich oder panisch reagiert.
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Für Teams, die letztes Silvester gestresst, traurig oder frustriert waren und diesmal einen echten Plan möchten.
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Für Menschen, die Training mögen und klare Schritte brauchen.
Nicht ideal, wenn...
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du eine Sofortlösung in 3 Tagen willst.
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du erwartest, dass der Hund „einfach damit klarkommt“, ohne Training und ohne Management.
Andoggen® Online-Programm "Geräuschangst bei Hunden"
Preis & Anmeldung
Preis: 195,00 €
Inhalt des Kurses:
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11 Module (Wissen + Übung + PDF + Aufgabenplan)
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Dauerhafter Zugriff auf alle Inhalte
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4 Live-Q&As nach Modul 1, 5, 9 und 11
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Mini-Update am 28.12. (10–15 Min: kurzer Praxis-Check für laute Tage)
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PDF-Bibliothek (Checklisten, Schrittfolgen, Protokolle, Notfallkarte)
Das wollen wir erreichen:

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Dein Hund kann bei Geräuschen schneller wieder runterfahren, nimmt wieder Futter an, bleibt ansprechbarer.
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Du hast einen Notfallplan, der auch unter Stress funktioniert.
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Du ersetzt „Hoffentlich wird’s besser“ durch Handlung.
Warum dieser Kurs?
Weil Geräuschangst nicht mit „Augen zu und durch“ besser wird,
sondern mit Verstehen + Struktur + Üben.
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Du verstehst deinen Hund besser (inklusive leicht verständlicher Neurobiologie): Was im Gehirn und Organismus passiert, wenn der Alarm angeht.
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Du bekommst einen Fahrplan statt Einzeltricks: Stress senken, Sicherheit aufbauen, Geräusche neu verknüpfen.
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Der Kurs ist kleinschrittig und bewusst im 3-Wochen-Rhythmus aufgebaut, damit der Alltag mitkommt und nicht überrollt wird.
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Die Q&As sind Meilensteine: Du bekommst Orientierung, wenn du festhängst – ohne dass alles ins Chaos kippt.
Inhalte & Ablauf
So begleitet dich der Kurs bis Silvester: Freischaltung, Zeitlinie und Module.
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Freischaltung alle 3 Wochen: genug Zeit zum Üben statt Wissens-Overload.
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Inhalte bleiben dauerhaft verfügbar: wiederholen, nachholen, auffrischen.
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Im letzten Drittel wird es besonders praxisnah: Wir bündeln alles für laute Tage und machen euren Plan alltagssicher.
Zeitlinie am Ende des Jahres:
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Modul 10 Ende November
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Modul 11 Mitte Dezember
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Mini-Update 28.12.
Modulübersicht
Modul 1

Einstieg & Angst verstehen
Ein bisschen Neurobiologie, viel Klarheit: warum dein Hund Angst hat, auch wenn es für uns „harmlos“ wirkt, und was das fürs Training bedeutet.
Mini-Deep-Dive:
Endlich Klarheit: Was ist los im Kopf meines Hundes?
Modul 4

Entspannung ist kein Zufall
Sicherheitszone & Entspannung – Sicher runterfahren lernen: Wir bauen eine Sicherheitszone und eine Routine, die Stress zuverlässig senkt.
Mini-Deep-Dive:
Dein Hund findet schneller Ruhe, wenn der Hafen stimmt
Modul 7

Mut kommt aus Können
Selbstwirksamkeit & Probleme lösen – Dein Hund erlebt: Ich kann handeln. Mehr Handlungsspielraum, weniger Hilflosigkeit – das lässt Angst schrumpfen.
Mini-Deep-Dive:
Warum „ich kann was tun“ Angst kleiner macht.
Modul 10

Dark Noise ist ein Werkzeug, kein Hintergrundrauschen
Sound-Management – Dark Noise, Gewitter und Knalltage sicher begleiten: Du baust eine verlässliche Geräuschkulisse und einen Ablauf, der bei Gewitter genauso hilft wie in lauten Wochen zum Jahresende.
Timing & Verknüpfung:
Dark Noise als Sicherheitsanker nutzen
Modul 2

Es kam nicht aus dem Nichts!
Stress, Körpersprache, Kipppunkt – du lernst Stress früh zu erkennen: wann es zu viel wird und warum „der letzte Reiz“ oft nur der Tropfen auf den vollen Stressrucksack ist.
Mini-Deep-Dive:
Trigger-Stapel und Kipppunkt: Warum flippt er jetzt plötzich aus?
Modul 5

Zu früh steigern ist keine Abkürzung
Gegenkonditionierung & Desensibilisierung – Geräusche werden zum Startsignal für Gutes: kleinschrittig, ohne Mutproben, mit sauberer Dosierung.
Mini-Deep-Dive:
Unter der Schwelle trainieren: Reizintensität richtig dosieren
Modul 8

Abstand ist kein Aufgeben
Draußen stabil werden – Inseln, Wohlfühlorte, Routinen und Abstand als Trainingshebel: weniger Überforderung, mehr Vertrauen.
Mini-Deep-Dive:
Abstand rettet Training
Modul 11

Es geht nicht um 'keine Reaktion', sondern um schneller wieder Ruhe
Praxisfinale, Checkliste und Nachsorge – Du gehst mit Notfallkarte und Checkliste in laute Situationen – und weißt genau, was du heute tust und was du morgen lässt, damit das Nervensystem sich erholt.
Mini-Deep-Dive:
Notfallplan + Nachsorge: stabil bleiben, schneller erholen
Modul 3

Zählt Umkehr als Belohnung?
Marker & Belohnungssystem – Klare Kommunikation und Belohnungen, die auch draußen funktionieren: damit dein Hund dich versteht, wenn es wirklich zählt.
Mini-Deep-Dive:
Draußen gelten andere Spielregeln.
Modul 6

Beschäftigung ist nicht immer Beruhigung
Alternativverhalten & Trickkiste – Alltagstaugliche Tools für laute Situationen: Targets, Suchen, Kauen und Mini-Routinen – damit dein Hund nicht nur flüchtet, sondern wieder Orientierung findet.
Mini-Deep-Dive:
Beschäftigung, die reguliert – nicht hochdreht
Modul 9

Training ohne Kapazität ist Glücksspiel
Stressoren-Plan & Tierarzt-Check – Wir räumen Dauerbelastung ab und klären, ob Körperliches mit reinspielt: was stresst, was fehlt, was muss abgecheckt werden – damit dein Hund wieder Kapazität fürs Lernen hat.
Mini-Deep-Dive:
Stabilitäts-Check: Schlaf, Schmerz, Alltag – was Training blockiert
So klingt Fortschritt im echten Leben
Drei Fallbeispiele, wie Fortschritt im Alltag und an lauten Tagen aussehen kann:
Team: Melissa & Ben (Gewitter)
„Wenn es nicht so traurig wäre: Ben ist die beste Gewitter-App, die ich kenne.
Es ist noch Sonnenschein, und er will nicht mehr mit mir raus – eine Stunde später ist das Gewitter über uns.
Durch den Kurs habe ich gelernt, seine frühen Signale ernst zu nehmen und mein Verhalten anzupassen.
Ben meldet das Gewitter weiterhin und geht jetzt in seine Sicherheitsbox:
kein Zittern mehr, er frisst zwar nichts, wirkt aber deutlich weniger panisch.“
Kurzprofil:
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Auslöser:
Gewitter (frühe Vorzeichen) -
Hat geholfen:
Verständnis + angepasstes Management + Sicherheitsbox -
Ergebnis:
weniger Panik, kein Zittern; Futter noch schwierig
Team: Martin & Rollo (Fußball-Lärm)
„Ich bin kein Fußballfan, aber viele andere Menschen sind es: Fanfaren, Raketen, Böller, Pfiffe, tosendes Mitfiebern. Durch Rollo habe ich diese Geräuschkulisse erst als extrem laut und für einen Hund beängstigend wahrgenommen.
In der Saison können wir nicht bei jedem Spiel aufs Land fahren – wir brauchten eine Strategie.
Der Kurs hat mir viel Wissen über Emotionen und angeborene Konfliktbewältigung beim Hund gegeben. Wir haben unseren Weg gefunden und machen selber eine Party. Fußballfans werden wir beide trotzdem nicht.“
Kurzprofil:
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Auslöser:
Fußball-Events (Fanfaren, Raketen, Pfiffe, Jubel) -
Hat geholfen:
Strategie + Routinen, Management statt Improvisation -
Ergebnis:
laute Tage besser planbar, mehr Sicherheit im Alltag
Team: Katja & Bruno (Silvester & Dunkelheit)
„Dieses Silvester war Bruno deutlich entspannter als im Jahr davor.
In den Wochen vorher haben wir mit Beruhigungsmusik gearbeitet und Silvestergeräusche kleinschrittig abgespielt.
Am Abend selbst blieben Türen und Fenster geschlossen, und sobald es draußen knallte, gab es sofort eine große Belohnung.
Wenn Bruno zurück wollte, durfte er jederzeit umdrehen.
Das Ergebnis: Im Dunkeln ging er wieder mit raus – letztes Jahr war das über Wochen kaum möglich.“
Kurzprofil:
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Auslöser:
Silvester, Knallgeräusche, Dunkelheit -
Hat geholfen:
Vorbereitung (Beruhigungsmusik + Geräusche), Management drinnen, sofort belohnen draußen, Rückzug erlauben, Schleck-Kauartikel -
Ergebnis:
weniger panisch, besser ansprechbar, wieder mit raus im Dunkeln
Bruno in der Silvesternacht: von Panik zu Entspannung
FAQ
Brauche ich Vorerfahrung im Training?
Nein. Du bekommst alles so aufgebaut, dass du auch ohne Vorkenntnisse starten kannst: kurze Erklärungen, klare Übungen, PDFs zum Nachschlagen. Wenn du schon Trainingserfahrung hast, hilft dir die Struktur, schneller die richtigen Stellschrauben zu finden.
Wie viel Zeit muss ich pro Woche einplanen?
Realistisch reichen 10–20 Minuten an 4–5 Tagen pro Woche für die Basis (plus Alltagssituationen, die sowieso passieren). Wichtig ist nicht „viel“, sondern regelmäßig und passend dosiert. Du bekommst deshalb Aufgaben, die auch in einen vollen Alltag passen.
Ist der Kurs auch geeignet, wenn es (noch) nicht um Silvester geht?
Ja. Viele starten wegen Gewitter, Fußballlärm, Baustelle, Jalousien oder Böllerresten. Der Kurs baut Resilienz und Sicherheit so auf, dass es im Alltag hilft – und euch später auch für die Knalltage zum Jahresende vorbereitet, ohne dass der Silvester-Stress jetzt schon beginnt.
Wie schnell sehe ich Fortschritte?
Unterschiedlich. Ziel ist nicht „nie wieder reagieren“, sondern: schneller regulieren, planbar handeln, weniger Hilflosigkeit, bessere Kommunikation mit dir.
Kann ich später einsteigen?
Ja. Du hast dauerhaften Zugriff und kannst Inhalte nachholen.
Was ist, wenn mein Hund bei Geräuschen nicht frisst?
Dann arbeiten wir zuerst an Stress und Sicherheit, bevor wir das Training steigern.
Gibt es eine Garantie?
Eine Garantie im Sinne von „nach X Wochen ist die Geräuschangst weg“ kann und will ich nicht geben. Geräuschangst ist oft eine dauerhafte Vulnerabilität – eher wie Diabetes Typ 1: nicht „heilbar“, aber beeinflussbar und gut handhabbar. Was Training realistisch bringen kann (wenn du es umsetzt): - Erleichterung im Alltag durch klaren Plan und passende Tools - bei vielen Hunden weniger starke Reaktionen und schnellere Beruhigung nach Geräuschen - mehr Entspannung in zuvor schwierigen Situationen (manchmal deutlich, manchmal schrittweise) - Routine und Sicherheit für dich: Du weißt, was zu tun ist. - Verständnis für die innere Welt deines Hundes, damit du früher erkennst und besser unterstützt
Ist der Kurs auch geeignet für Hunde aus dem Tierschutz oder mit (vermutlich) schlechten Erfahrungen?
Ja. Gerade bei Tierschutzhunden ist oft das Wichtigste: Sicherheit, Vorhersagbarkeit und kleinschrittiges Vorgehen. Genau so ist der Kurs aufgebaut. Wenn dein Hund bei Geräuschen in echte Panik kippt (starke Flucht, Erstarren, sehr lange Erholung), ist zusätzlich ein Check durch verhaltenstherapeutisch arbeitende Tierärztinnen oder Tierärzte sinnvoll – Training bleibt trotzdem der Kern.
Mein Hund hatte ein reizarmes Leben oder wenig Sozialisation. Ist das ein Nachteil?
Es kann bedeuten, dass dein Hund mehr Zeit braucht – aber es ist kein K.-o.-Kriterium. Wenig oder ungünstige frühe Erfahrungen können das Risiko für Ängstlichkeit und Geräuschempfindlichkeit erhöhen. Die gute Nachricht: Lernen bleibt möglich. Wir starten so, dass dein Hund lernen kann, ohne über die Schwelle zu rutschen: erst Stabilität und Alltag, dann gezielte Geräuschübungen. Heißt: klein anfangen, sauber steigern, Rückschritte als Info nutzen.
Ist es zu spät, wenn mein Hund schon erwachsen ist?
Nein. Frühe Erfahrungen helfen, aber erwachsene Hunde können sehr wohl neue Verknüpfungen lernen. Das Ziel ist nicht „nie wieder reagieren“, sondern: schneller runterfahren, ansprechbarer bleiben und einen Alltag haben, der sich wieder machbar anfühlt.




